Stefanie Erb

Stefanie Erb absolvierte ihre Ausbildung zur zeitgenössischen Bühnentänzerin an der Iwanson international School of Contemporary Dance in München. Seit 1995 arbeitet sie als freiberufliche Tänzerin, u.a. für die Iwanson Company, die Editha Braun Company und Rui Horta Stageworks. Ihre Zusammenarbeit mit dem Choreographen und Regisseur Amir Hosseinpour führte sie als Solistin und Assistentin u.a. an die Staatsopern von München und Berlin, ans Montpellier Opernhaus, an die Vlaamse Opera, zu den Festspielen in Salzburg und Bregenz sowie ans Theater Basel. Sie war festes Mitglied des Opernballetts der Bayerischen Staatsoper und wirkte dort als Solistin u.a. in Midsummermarriage, Dido und Aeneas, Ariodante, Alcina sowie in Moses und Aron mit.
Ebenfalls an der Bayerischen Staatsoper spielte sie 2007/08 die Partie der Zaida in Tamerlano
unter der Regie von Pierre Audi und war außerdem von 2008 bis 2012 in der Partie der Ida in der
Leander Hausmann-Inszenierung der Fledermaus zu sehen.
Mit der Tanztheatercompany Gravitiy Works (San Fransisco) war Stefanie auf internationalen
Festivals eingeladen, darunter Festival dei Due Mondi, Spoleto und Fringe Festival, Edinburgh
(bei letzterem wurde die Produktion mit dem Publikumspreis ausgezeichnet).
2012/13 tanzte sie in Hosseinpours Ballett Cinderella die Hauptpartie der Marylin Monroe.

Seit einigen Jahren arbeitet sie als freie Choreographin für Film und TV, für Varieté Theater sowie für Schauspiel- und Opernproduktionen.
Sie ist feste Dozentin an der Akademie Iwanson International in München und gefragte Dozentin für zeitgenössischen Bühnentanz u.a. an der königlichen Ballettakademie in Stockholm und dem Tanzhaus Moskwitsch in Moskau. Zudem hat sie 2013 das Studio 1 – Tanz und Yoga in München mitgegründet. 2007 wurde sie in München mit dem Isadora Tanzpreis geehrt.